About

In meinem noch echteren Leben heisse ich Cédric Weidmann, Jahrgang 1991, studiere Germanistik und VWL und arbeite an der ETH. Am meisten interessieren mich Literaturtheorie, Science Fiction, Spiele und die Schnittstellen zwischen Ökonomie und Literatur, bin aber für Vieles zu haben.

7820_5086-Ein-Überraschungsabend

Schreiben

In meinem digitalen Leben schreibe ich. Ich blogge seit 9 Jahren und habe einige Texte in Literaturzeitschriften veröffentlicht (u.a. entwürfe, orte, Narr und delirium) und mal Preise gewonnen (u.a. Wartholz-, Stammplatz-, entwürfe-, Buchjournal-Wettbewerb).

Manchmal schreibe ich literarische Auftragsarbeiten. Zu meinen früheren Auftraggebern gehören das Theater Szenart in Aarau, Pro Infirmis und die Literaturhäuser Lenzburg und Basel.

Projekte

Ich bin Kurator von drei Projekten, die mir am Herzen liegen:

delirium ist eine junge Literaturzeitschrift, in der jedem literarischen Text eine Kritik beigestellt wird. Was ist gute Literatur? Nur hier wird das mit der ehrlichen Heftigkeit verhandelt. Das Heft erscheint halbjährlich in einer Auflage von 1000 Exemplaren. Online ist auf dem Blog aber immer was los. Ein Abo kostet nur 20 Fr. und lohnt sich ganz bestimmt.

Mit Jung im All habe ich die gut besuchten Poetry Slams vom All und Elektro-Lesungen veranstaltet. Ausserdem ermöglichte es mir die Umsetzung erfolgreicher Neuerfindungen im kleinen Universum der literarischen Formate: Der „A4 gewinnt-Wettbewerb“, das literarische Speeddating und der „Kampf der Magazine“, sowie die Literatur-Radiosendung Drall.

Freies Feld ist ein Multimedia-Blog, der sich mit den Phänomenen von Games und Internet theoretisch auseinandersetzt. Was sind Spiele? Wie funktionieren sie? János Moser, der grosse Sammler und Entdecker der Spielewelt, steuert aus seinem reichen Fundus bei, angereichert durch Gast-Beiträge und immer selteneren Überlegungen von mir.

Chronologie

2017

Juli | „Der Nostalgische Club“ erscheint in The Gap.
 

April | Autor für das Projekt „Literatur im Bau“ von WSS Architekten AG.

April | „Die Brücke“ erscheint im Oltner Stadt- und Kulturmagazin KOLT.

März | 10. Wartholz-Literaturpreis mit „Kinder klauen“. Dotierung: 10.000 €. Begründung:

Dieser Text hat die Erosion der Gegenwart im Blick, Verwerfungen, existentielle Verunsicherung und Überwachung. Die surreale Versuchanordnung überzeugt, das Motiv der Kindervertauschung ist eine Persiflage auf die Brutalität und Brüchigkeit gesellschaftlich gesichert scheinender Strukturen. Ironie, Komik und Satirik prägen die Handlung in einer dystopischen Welt, deren jugendliche Akteure einerseits ihre soziale Sphäre torpedieren, andererseits Kinder des Establishments sind. Der Widerstand in einer generell überwachten Welt bleibt spielerisch. Die Subversion leichtfüssig. Die Jury zeichnet mit dieser Wahl einen frischen jungen Text aus, der sich vorwagt

2016

Oktober| „Ein Sommernachmittag“ erscheint in der Narr-Jubiläumsausgabe.

Oktober| „Das Wolkenkrematorium“ erscheint mit dazugehöriger Kritik im delirium N°07.

Juli | Eine Woche Schlosschreiber und -berichter zum Labor für Utopieverdacht im Auftrag von Neue Welt. (Texte online.)

Mai | Organisation des 1. „Kampf der Magazine“, dem nationalen Live-Schreibbattle, im Aargauer Literaturhaus Lenzburg.

April | Vernissage von delirium N°06.

April | Der Essay „Zeitschrift gegen Literatur?“ erscheint im delirium N°06.

Januar | Lesung im Literaturhaus Basel.

2015

Dezember | Lesung im Aargauer Literaturhaus Lenzburg

Oktober | Das Theater „PLAYLAND“ wird aufgeführt.

Oktober | Release-Party von delirium N°5 in der Alten Kaserne Zürich.

Mai | Literarisches Porträt im Auftrag von Pro Infirmis.

Mai | Betreuung von bookstar.

März | Moderation an der Vernissage zu János Mosers „Der Graben“.

März | Vernissage von delirium N°4.

Januar | Redaktionsmitglied von delirium – Magazin gegen Literatur.

Januar | Lesung in der Kleinen Bühne Zofingen.

2014

November | Mitorganisation des Poetry Slams vom ALL 2014 im KiFF Aarau.

Juni | „Eine effiziente Stadt“ erscheint im Lasso.

Mai | Finalist beim Literaturwettbewerb Prenzlauer Berg. Lesung in Berlin.

Mai | Lesung und Theaterinszenierung von „Drei Geometrieaufgaben“ in Zürich.

Mai | „Helden“ erscheint in Das NaRr #13.

Mai | Finalist des entwürfe-Literaturwettbewerbs. „Das Shoppingcenter“ wird abgedruckt.

April | „Ein Irrer im Dunkeln“ erscheint in Denkbilder.

März | „Drei Geometrieaufgaben“ und der Essay „Verbuggte Literatur“ erscheinen im Delirium N°2, mit dazugehöriger Kritik von Fabian Schwitter. Heft online.

Januar | Lesung im Literaturhaus Museumgesellschaft von Eine Chance. Mitschnitt auf Litradio.

2013

Dezember | Moderation der NaRrgenda-Lesung im Aargauer Literaturhaus.

Dezember | „Eine Dreifaltigkeit“ wird in der „NaRrgenda Zweitausendundvierzehn“ publiziert.

September | 3. Platz im Buchjournal-Wettbewerb zu „Harte Zeiten“.

September | Der Text „Y=I+C(Y-T)+G+X-IM“ kommt in Basels Literaturautomaten.

August | Das Online-Kulturmagazin „Zeitnah“ veröffentlicht Die Firma.

Mai | Mitgewinner des Literaturhaus-Wettbewerbs.

2012

Dezember | Co-Präsident von Jung im All.

Dezember | Radiointerview auf Kanal K (in Diskussion mit Urs Faes).

September | Moderation für die Vernissage von „Das Kaninchen und der Stein“ (Ausschnitt).

September | Aphorismen erscheinen in der „ROSA – Die Zeitschrift für Geschlechterforschung“ (Thema: Kunststoff).

August | Der Multimedia-Blog Freies Feld.

Januar | Lesung in Lenzburg mit der AutorInnen-Gruppe im ALL (Die wilden Hühner).

2011

April | 1. Platz „Stammplatz“ Kategorie Text. Dotierung: 2000 Franken. Begründung:

Der Gewinnertext nähert sich nicht über die Beschreibung, sondern über eine Erzählung einem besonderen Ort. Der Ort wird durch eine ambivalente Beziehung des Erzählers und seinem Grossvater relevant. In kunstvollen Dialogen, die der Autor am Keuchen des Grossvaters festmacht, wird das Unausgesprochene thematisiert. Gerne würde man diesem Erzähler noch viel länger zuhören.

2010

April | Silber an der Schweizerischen Philosophie Olympiade

2009

Dezember | Einreichung der Maturarbeit „Spiele sprechen“ (eine narratologische Auseinandersetzung mit dem Schere-Stein-Papier-Spiel)

Dezember | Lesung mit der Textstatt Aargau in Brugg (Ausschnitt aus „Was bisher geschah„)

Juli | Teilnahme Textstatt Aargau 2009 (unter der Leitung von Ulrike Ulrich)

April | Der Dialog „Nicht, was du denkst“ wird im Rahmen eines Theaterabends in Essen aufgeführt.

März | Blogumzug nach wordpress.com

März | 7. Platz an der Finalrunde der Schweizerischen Philosophie Olympiade

Januar | Teilnahme Offene Ateliers, HKB (unter der Leitung von Urs Richle)

2006

Dezember | Erster Blog bei chblog.ch

Februar | Erste Texte, der Beginn meines regelmässigen Schreibens

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