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«Wrag!» ist ein Schrei aus dem Nichts, kein schöner, klingender Urschrei, kein Schrei der Lust oder des Kampfes oder des Leids, «Wrag!» ist ein gellendes Krächzen, das den Kiefer schnappen lässt. Eine Cartoonfigur könnte es machen, bevor sie mit der Liane in einen Baum knallt, oder man selbst, wenn man im Urlaub merkt, dass man seit Tagen in der falschen Stadt ist. Es ist ein existenzieller Schrei, aber nur so existenziell, wie der Schrei einer Comicfigur eben sein kann. Es warnt nicht vor dem Unfall und beklagt ihn nicht – es ist der Unfall.

«Wrag» ist das gerade noch abgerungene Wort und das ist der mir, einem überarbeiteten, nachlässigen Studenten der Literatur, gerade noch abgerungene Blog.

Wenn man nur das Mindeste erwartet, wird man nur ein bisschen enttäuscht.

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