Der Satz

  • Der Satz (XXII)

    Durch den Anblick des lieben Gottes, der doch eine Weile Alles in bleichen Schrecken versetzte, indem er mit fürchterlichem Brummen nach verschiedenen Richtungen auf das Butterbrotpapier zeigte, das hie und da auf den Fliesen lag, war Kai in vorzügliche Laune geraten. … Thomas Mann, Buddenbrooks

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  • Der Satz (XXI)

    Wenn ich jemanden durch einen Racheakt umbringe, sage ich vielleicht, dass ich es tue, um mich zu rächen, oder dass Rache mein Ziel ist. Aber Rache ist nichts Zusätzliches, was ich erreiche, indem ich ihn töte, sondern Tötung ist meine Rache. … G.E.M. Anscombe, Absicht

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  • Der Satz (XX)

    Er sieht mich an, der Frosch – Aber was macht er für ein Gesicht? … Issa, Haiku

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  • Der Satz (XIX)

    [Titus:] Doch nein! Ihrer Liebe Sehnen Stillbeglückt zu krönen darf ich nicht entbrennen, nein! … Johann Nestroy, Der Talisman

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  • Der Satz (XVIII)

    Für Proudhon u. a. ist es natürlich angenehm, den Ursprung eines ökonomischen Verhältnisses, dessen geschichtliche Entstehung er nicht kennt, dadurch geschichtsphilosophisch zu entwickeln, dass er mythologisiert, Adam oder Prometheus sei auf die Idee fix und fertig gefallen, dann sei er eingeführt worden etc. Nichts ist langweilig trockner, als der phantasierende locus communis. … Karl Marx,…

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  • Der Satz (XVII)

    Es ist lächerlich, dem Kaugummi vorzuhalten, dass er den Hang zur Metaphysik beeinträchtige, aber es liesse sich wahrscheinlich zeigen, dass die Gewinne Wrigleys und sein Palast in Chicago in der gesellschaftlichen Funktion begründet waren, die Menschen mit den schlechten Verhältnissen zu versöhnen, sie von ihrer Kritik abzubringen. … Horkheimer, Aufzeichnungen und Entwürfe zur Dialektik der…

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