A Voyage to Cacklogallinia

von Cedric Weidmann

A Voyage to Cacklogallinia With a Description of the Religion, Policy, Customs and Manners of That CountryA Voyage to Cacklogallinia With a Description of the Religion, Policy, Customs and Manners of That Country by Samuel Brunt
My rating: 2 of 5 stars

Ein-Satz-Review

Samuel Brunt gerät aus einem misslungenen Sklavenaufstand, bei dem er als Geisel herhalten musste, auf ein abtreibendes Schiff, schliesslich auf eine sonderbare Insel „südlich von Jamaica“, auf dem Vögel ihren Staat Cacklogallinia, eine Konstruktion aus Selbstjustiz, Korruption, Blasphemie und Misswirtschaft, die der Europäer brav mit übertrieben grossartigen Antworten aus seiner Heimat kontrastiert (die englischen Reichen wären bereit zu teilen und den Armen zu helfen, weil das christliche Mitleid es erforderte; aber nein, dort gäbe es auch keine Fehlurteile und die Politiker wären ehrbare Gotteskinder, die noch nie ein einziges Versprechen gebrochen hätten; es gäbe keinen, der verschwende, betrüge oder nicht für das Wohl des Volkes einstünde…), zu betreiben versuchen und deren Staatskasse so nah vor dem Ruin steht, dass sie Samuel Brunt mit einem mutigen Vogel zum Mond schicken in der mit einer erhöhten Spekulation belohnten Hoffnung, dessen Goldreserven würden die zerpflückte Staatskasse wieder in Schwung bringen, nur um Samuel, im Gespräch mit den klugen Seleniten, die ihn den Vögeln vorziehen, aber auch ihm kein Gold gewähren, und in Anbetracht der Schläfer der Erde, deren Seelen auf dem Mond ihre sündigen sichtbaren Träume erleben, auf die Idee gebracht, erst einmal auf Jamaica zu landen und in seine wunderbare Heimat zurückzukehren, nie mehr wieder zu sehen.

View all my reviews