Killerspielespieler sind Killerspielespielerkiller.

von Cedric Weidmann

A: Ich finde das schon schlimm, diese Amokläufe.
B: Ja. Wenn du mich fragst, es liegt tatsächlich an diesen Spielen. Es kann doch kein Zufall sein, dass die alle solche brutalen Gewaltspiele spielten.
A: Klar, das hat schon Einfüsse, solche Spiele, da bin ich mir sicher.
B: Ja, das geht ja nicht spurlos vorbei. Ich meine, ich sehe es ja an meinem Mann. Er spielt gerne ab und zu ein paar Stündchen Die Sims. Wenn er dann zu mir ins Bett kommt, ist er mit Wischen und indem er sich um die eigene Achse dreht in wenigen Sekunden umgezogen.
A: Ich sage dir, es sind diese Spiele. Sie verändern unser Leben. Mein Sohn rennt jeder Banane hinterher und fürchtet sich vor Tintenfischen seit er Pacman wiederentdeckt hat.
B: Und meine Freundin, das trau ich mich gar nicht zu sagen, die hüpft durch die Welt wie SuperMario.
A: Seit dem neuen Burnout haben die Strafzettel meines Sohnes wieder zugenommen.
B: Mein Cousin spielt an der Fasnacht immer Römer, du weißt schon, Age Of Empires und so.
A: Meine Nichte übrigens hat soviel Tetris gespielt, dass sie enttäuscht in Tränen ausbricht, wenn sich ihre Bauklötze nicht in Luft auflösen, wenn sie sie in einer Reihe anordnet.
B: Ja, das ist schon schlimm.
A. Ja. – Hey! – Du kannst doch nicht einfach davonlaufen und dieses Auto stehlen. Hey! Du hast doch versprochen, mit GTA aufzuhören?! Na warte!