Die kleine Anekdote aus dem Leben

von Cedric Weidmann

„Heute ist so ein schöner Tag, wieso gehen wir nicht ein wenig spazieren?“, fragte mein Onkel.
„Denkst du nicht es ist ein wenig zu spät? Es ist ja schon dunkel“, erwiderte ich.
„Nein, jetzt ist es phänomenal. Es wäre toll, ein bisschen Luft zu schnappen.“
„Aber es ist kalt draussen und du frierst dir doch immer die Zehen ab.“
„Gehen wir trotzdem raus“, sagte der Onkel, „Die schöne Natur, der frische Wind, einmal aus dem Haus herauskommen, das wär schon was, oder etwa nicht?“
Und mein Onkel stand auf, schniefte und bildete mit Wortmagneten an der Kühlschranktür einen poetischen Satz. Dann setzte er sich wieder. Ich wunderte mich über meine Unschlüssigkeit. Dann entzifferte ich den Satz, den er zusammengestellt hatte.
ICH HABE GEFURZT
„Lass uns gehen“, meinte ich.