Wolfram von Eschenbach

von Cedric Weidmann

Swaz ir welt man unde wîp
begêrn um iren werten lîp
ist fröwde an der süezen minne.
swer dâ was in iuwer volkes inne,
decheines man waz deren froiden rîch alsô
wanne Pêter sach sin wîse wîp gar frô.
Ânîâ
die kiusche was nennet da.
Dô brahte got mit siner frechen hant
gruene man vom himmel in daz lant.
sie kâmen us einer wolke gesprungen.
es ward dechein wort des jamers gesungen.
Si grifen mit grôzer gewalt
der jungfrouwe zarter gestalt.
Si vergoz unter truren und wænen
im flûg dô wôl tusende trænen.
Wenne er sah sin Aniâ stîgen
der jamer twang Peter zu lîgen.
Peter weinde des dicke lange zît
und er vergaz des daz er ouch lît.
Dô stuont er uff unde sprach
‚ich tumber bin weders tôt noch wach.
wan mich min werdekeit nicht trüge
und ich nie mêr zu hôhem prîse züge
so müeze ich sterben hîe und nû.‘
So fand ouch Peter bald sin rû.


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