Cedric Weidmann
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Onkel Marek sass — klein und bucklig, mit sterilem, geschlechtslosem Gesicht — in seinem grauen Bankrott, ausgesöhnt mit dem Schicksal und im Schatten grenzenloser Verachtung, in dem er auszuruhen schien. … Bruno Schulz, Die Zimtläden.
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Ich sah Peter auf dem Balkon, wie er sich mit der rechten grobgeäderten, schwieligen Hand, um nach unten zu schielen, indem er sich auf die Zehenspitzen stellte, die unter ihm körnig knackten, auf dem kalten Geländer aufstützte und mit dem anderen Arm, zum Ellbogen eingeklappt, der unter dem bis zum ersten Ausdehnen des Bizeps aufgerollten…
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Ich bin ein Huuuuhn. Ich bin ein Huhn. Links: Der Stall, an dessen Bretterwand eine aufgestellte Schubkarre lehnt, er ist nicht lang, aber auch nicht so kurz, dass im Gehen nicht eine gewisse Zielstrebigkeit liegen müsste, um seine Länge abzulaufen. Davor, sehe ich, gockelt der Hahn, immer umkreist von den zwei Anhänglichen, die flatterhaft vom…
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So ist die Anekelung seiner eigenen Existenz aus der Leerheit des Gemüts an Empfindungen, zu denen es unaufhörlich strebt, der langen Weile, wobei man doch zugleich ein Gewicht der Trägheit fühlt, die des Überdrusses an aller Beschäftigung, die Arbeit heissen und jenen Ekel vertreiben könnte, weil sie mit Beschwerden verbunden ist, ein höchst widriges Gefühl,…
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Die Luft ist stickig, das Licht glaswändig matt. Man sagt, alles in allem, bevor man etwas Wichtiges sagt. Es ist ja auch alles in allem. Doch ich sehne mich nach dem Wind. Es gibt kein richtiges Leben in Flaschen.
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Die Aufgabe der Salzkörner ist es, meine Tränendrüsen zu reizen, und damit meinen Blick verschwommen zu machen; die entstehenden Tränenfäden, Lichtpünktchen und anschwellenden und zerfliessenden Lichtkeile legen sich über das deutlich in meine Netzhaut eingeätzte Abbild des Raumes; und selbst wenn dieser Raum nichts anderes enthält als einen Tisch, einen Stuhl, einen Waschtisch und ein…