Literatur
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Ein Junge steht auf dem Parkplatz neben der Bibliothek. Sein ausgestreckter, leicht schwenkender Arm scheint um Aufmerksamkeit zu bitten. Es ist ein bewölkter Nachmittag. In der Luft hängen die Pollen erster Frühlingstage. Es ist still, nur von weit her weht salvenartig ein isoliertes, wie eingespieltes Lachen. Der Parkplatz ist nur halb besetzt, die Autos rühren
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Fahrenheit 451 by Ray Bradbury My rating: 2 of 5 stars Ein-Satz-Review Eine optimistische Antwort auf 1984: Auch ein totalitärer Staat mit unverständlichen Kriegen, auch Bespitzelung und Verleumdung, auch das Revidieren der Vergangenheit durch die Auslöschung der Literatur, nur diesmal nicht durch den totalitären kommunistischen Staat, sondern durch die totalitäre kapitalistische Wirtschaft, diesmal nicht aus
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„Man darf nie zu grob sein“, dachte er bei solchen Seitensprüngen in die Gegenden der Artigkeit und des bescheidenen Wesens. … Robert Walser, Der Gehülfe
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1984 by George Orwell My rating: 4 of 5 stars Ein-Satz-Review Man hat mir gesagt 1984 handle von einem grausamen System, doch man hat mich angelogen, es handelt von anderem, vom Sieg der Philosophie über die Praxis, von der Totalität des Relativismus, von der Macht der Macht, der Stil ist schlank, die Geschichte nicht ohne
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»Sie haben recht«, sprechen mehrere, »das Dschinnistan zu suchen in den von Magnetfeldern und Konjunkturen des Zufalls gekerbten Wegen. Der Talisman, der in verschütteten Schächten schlummert, enthüllt erst den Weisen die schlächtende Natur. Wer also zur Kenntnis der Natur gelangen will, muss das Klopfen an der Tür beantworten, das ihn aus den traumgesponnen Fittichen einer
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“At present I would prefer not to be a little reasonable,” was his mildly cadaverous reply. … Herman Melville, Bartleby, the Scrivener