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Tag: Rezension

Die Elixiere des Teufels (Ein-Satz-Review)

Die Elixiere des Teufels / Lebens- Ansichten des Katers Murr.Die Elixiere des Teufels / Lebens- Ansichten des Katers Murr. by E.T.A. Hoffmann
My rating: 4 of 5 stars

Ein-Satz-Review

Mein Vater: „Ein Monster von einem Buch“, „völlig formlos“ – mein Freund: „irgendwie uninterpretierbar“, der „Prota trifft nur auf sich selbst“ – meine Meinung! und wie geil!

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Vom Lesen des Prozesses zum Leseprozess — Weshalb «Aktion S.» von Daniel Saladin ein wunderbares Buch ist

Dreieinhalb Jahre dauerte der Strafprozess, in den Daniel Saladin — vom Blick «Grüsellehrer» genannt — verstrickt wurde. Der Vorwurf: Er habe mit seinen Schülern und Schülerinnen am Literaturgymnasium Rämibühl pornografische Texte behandelt: «Frühlings Erwachen», «Warum das Kind in der Polenta kocht», «Dunkler Frühling», die «Selbstmordschwestern». In «Aktion S.» beschreibt er, wie der absurde Fall zustande kam, wie er ausging und zeigt etwas viel Wichtigeres: Er hat nicht Pech gehabt, es hat ihn nicht zufällig getroffen — die Justiz und unsere Gesellschaft haben ein enormes, strukturelles Problem.

Ich empfehle keine Bücher. Zumindest nicht der Öffentlichkeit. Dies hier ist die erste Ausnahme, die ich mache. Es gibt dafür vier Gründe.

Erstens, dieses Buch hat mich gefesselt. Ich habe es in 3 Tagen durchgelesen, weil es klar strukturiert und leicht geschrieben ist. Und weil es von so erschreckenden, erschütternden Dingen berichtet, dass es mich bis spät in die Nacht wach hielt.

Zweitens ist der erste Google-Treffer für das Buch zurzeit eine NZZ-Rezension von Brigitte Hürlimann. Diese Rezension ist dermassen schlecht, dass einem der Mund noch einmal aufklappt: Hat die Autorin das Buch wirklich gelesen? Und wenn sie es gelesen hat, wie kann sie noch solche Dinge behaupten? Sie stellt Saladin als unreflektierten Verbitterten dar, was grundfalsch ist: Verbittert mag er sein, aber bestimmt nicht unreflektiert. Viel schlimmer noch ist die Abschätzigkeit, mit der Hürlimann ihn zum Patienten macht und ihn als einzelnes Opfer einer «nicht immer gelungenen» Justiz darstellt. Sie nimmt hin, dass die Mühle der Justiz nicht immer flüssig läuft? Okay. Nur ist dieses Bild völlig falsch, wie man nach der Lektüre weiss. Es war nicht ein Schönheitsfehler der Justiz, der die Tragik von Saladins Schicksal ausmacht. Es sind das Auftreten und die Sprache der Justiz selbst, die ungeheuerlich werden: In diesem Verfahren gab es keine Fehler (schliesslich gab es für die Staatsanwaltschaft keine rechtlichen Konsequenzen). Alles lief, wie Justiz eben läuft. Und das hat Frau Hürlimann nicht verstanden. Ein gewisser Bernhard Heinser schreibt:

«Die Lektüre von Frau Hürlimanns Rezension hat mich dazu angeregt, das Buch von Herrn Saladin zu lesen. Entsetzt stelle ich nach der Lektüre fest, dass Frau Hürlimann dem Buch in keiner Weise gerecht wird.»

Und gerecht ist in dieser Sache ohnehin nichts. Wie etwa dieser Blick-Artikel, der nichts als bösartig ist. (Bemerkenswert, dass ausserhalb der Mainstream-Medien der Ton etwas anders ist. Wie z. B. hier.)

Drittens hat das Buch eine politische Dimension. Eine, die sich nicht um links und rechts oder um Parteien kümmert. Mich etwa warnt das Buch vor einer Präventionsjustiz, die bevorsteht. Sie droht aus so unterschiedlichen Ecken wie Neurologie und Big Data-Speicherung im Internet auf uns zuzukommen (immerhin wurde Saladin wegen gelöschten Bildern, die man aus dem Temp-Ordner rekonstruiert hat, verurteilt…). Es zeigt aber auch, dass wir, als Gesellschaft und jeder für sich, uns den Konzepten von Pädophilie, Sexualität und Kunst stellen müssen. Gerade die Pornografie als Strafbestand enttarnt Saladin unter Rückgriff auf die Gesetzestexte als widersprüchlich und zirkulär. Diese Stellen gehören mit zu den spannendsten. Nicht zuletzt wurden im Moment, als dieses Verfahren eröffnet wurde, wichtige kulturelle Werte preisgegeben: Wedekind, der Autor von Frühlings Erwachen, war in Zürich im politischen Exil, Warum das Kind in der Polenta kocht gehört zu den wichtigsten Schweizer Romanen des letzten Jahrhunderts. Und auf einen Schlag steht das «Wohl des Kindes über den wissenschaftlichen und kulturellen schutzwürdigen» Werten, wie die Staatsanwältin sagt? Diese Frage sollte nicht jene Frau, sondern die Gesellschaft zu beantworten versuchen. Und wir Germanisten müssten eine Antwort haben, weil zu viel auf dem Spiel steht: «Eine Geschichte, in der Jugendliche, die nicht richtig aufgeklärt sind und ständig über das Thema Sex fantasieren. Die Hauptperson, die ca. 14jährige Wendla, wurde schwanger. Mehrere Masturbationsszenen» (und nein, ich habe nicht falsch zitiert) — so «ermittelt», umschreibt und liest die Justiz Literatur. Das liegt, aus tausenden Gründen, einfach nicht drin. Das heisst aber auch, man muss begreiflich machen, was Literatur-Lesen bedeutet.

Viertens gibt es einen letzten Grund, den wichtigsten, ohne den ich diese Empfehlung bestimmt nicht schreiben würde. Dieses Buch schafft etwas, was ich noch nie zuvor gesehen habe. Hier schreibt einer, der aus haarsträubend konstruierten Vorwürfen aus Zürich vertrieben, von seinem Job ausgeschlossen, von der Justiz zermürbt wurde, die Dinge aus seiner Sicht. Solche Bücher gibt es immer mal wieder, und es muss sie geben. — Aber hier schreibt einer, der schreiben kann. Der die Auswirkungen genau und das Verfahren präzise wiedergibt, der in die Justiz eindringt: Protokolle, Hausdurchsuchungsbefehl, Urteilstexte druckt er im Original ab und analysiert sie. Er zeigt mit einer schmerzhaften Akribie, wo diese Texte Fehler übernehmen oder Sachverhalte konstruieren, gegen die sich einer, der nicht in dieser Sprache schreibt und nicht zum Kreis der Justiz gehört, nicht wehren kann — dass sein Name und der der Literaturwerke in allen Anklageschriften über Jahre hinweg falsch geschrieben steht, ist da noch der kleinste Mangel. Saladin betreibt Textanalyse, er zergliedert und deckt auf. Manchmal wäre das vielleicht gar nicht nötig, denn die Zitate sind so entsetzlich, dass sie für sich sprechen. Und nur schon diese Originalzitate aus dem Prozess lohnen die Lektüre — ganz egal, ob man Saladins Stil zu giftig findet oder nicht. Man braucht sich nur vor Augen zu führen, wie der Strafbestand auf dem Hausdurchungsbefehl hiess: «Pornografie etc.» — Diese Art von Unklarheit und Perfidie wird Seite für Seite getoppt durch noch Schlimmeres, das die Juristensprache und das Juristendenken zustandebringen. Verstehend, dass Sprache die Welt mitkonstruiert, beginnt Saladin, unakademisch und dezent, mit Subtexten (Novalis, den Songtexten von Archive) diese Sprache der Justiztexte zu unterlaufen. Vielleicht ist das eher ein hilfloser Versuch.

Wer das Buch durchblättert und es nicht liest, könnte meinen, es sei tatsächlich ein «Pamphlet», in dem ein Verbitterter seine Widersacher anschwärzen will: Man stolpert dann, wie Frau Hürlimann, über Wörter wie Jagd, Hetze, Überfall. Wer das Buch aber wirklich liest, sieht, dass er all diese Worte in einem ganz spezifischen Sinn benutzt, den er immer definiert. Er wettert ja nicht einmal gegen die Personen, nicht gegen die Mutter, die die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat. Er führt diese Begriffe lediglich als Erklärung dafür an, was mit ihm geschieht. Und es scheint mir verständlich, dass man nach solchen Erklärungen sucht. Er kämpft sich nicht vom Stigma los. Statt sich um jeden Preis vom Vorwurf der Pädophilie zu reinigen, hält er den Finger in die Wunde und zeigt, wo das wahre Problem liegt. Das braucht Mut. Und das macht dieses Buch zu viel mehr als nur Erlebnisbericht, aktualitätsbezogene Reportage oder Pamphlet. Aus einem Lesen des Prozesses entsteht so ein Buch über den Prozess des Lesens. Es unterwandert, vielleicht darf man sagen: dekonstruiert ihn. Wenn es nur einen besseren Titel hätte («Aktion S. — Eine Hetzjagd nimmt ihren Lauf»), hätte es Zeug und Recht dazu, weit über diese Zeit hinaus gelesen zu werden. Hoffentlich klappt es trotzdem.

Ja: Auch ich hatte meine Bedenken. Ich war nicht immer auf Saladins Seite. Auch ich habe in der Zeitung Widersprüchliches gelesen. Ich war erbost über die Verhaftung wegen Literaturunterricht. Doch mit der Zeit verwirrten sich die Medienberichte und meine Überzeugung kam ins Wanken. Einmal sprach man von Kinderpornografie, dann von Texten mit «Gewalt bis zum Tod» und vom Freispruch, gegen den Berufung eingelegt wurde, dann von Teilschuldspruch. (Saladin zeigt, wieviel an diesen Sachen dran ist: gar nichts; aber lest selbst.) Ich begriff, dass da etwas nicht stimmte, etwas musste ja stimmen, es gab ja ein Verfahren, aber ich glaubte fest daran, dass die Tageszeitungen unklar berichteten, kaum recherchierten und nicht zum Kern der Tatsachen durchdrangen und konnte mir kein Urteil, kein positives und kein negatives, anmassen.
Dieses Buch hat mich eines gelehrt: Ich lag falsch. Die Medien haben nicht verzerrt und nichts vernebelt — das hat schon die Justiz gemacht. Die Medien haben es nur abgebildet. Auch wenn man in diesem Fall zum Kern der Tatsachen durchgedrungen wäre, hätte man doch nie etwas in der Hand gehabt. Wie die Staatsanwaltschaft nichts gegen Saladin in der Hand gehabt hatte — und ihn trotzdem finanziell und sozial ruinieren konnte.

Hilft dieses Buch? Saladin wird es nicht helfen. Die Staatsanwältin, die zentrale Widersacherin, wird es nicht stören. Doch es hat wenigstens mir die Augen für einiges geöffnet. Und vielleicht auch meine Haltung geändert. Dank diesem Buch werde ich nicht mehr ängstlich zurückkrebsen, wenn ein ungerechtfertigt Angeklagter irgendwo, in einem Teilpunkt, verurteilt wird oder in einem zerfledderten Verfahren schmort. Ich werde nicht mehr denken, die Justiz müsse Opfer auf sich nehmen, um zu funktionieren. Ich werde nie mehr glauben, dass die Schweizer Justiz schon genug richtig mache, nur weil wir in der Schweiz, 2014, leben. Stattdessen werde ich dieses Buch zur Hand nehmen und mich fragen wieso wir so feige sind, wie wir Wedekind schützen können und was genau wir eigentlich für ein Problem mit Sexualität und Pädophilie haben. Und ich wünschte mir, jeder würde sich diese Frage stellen  oder zumindest das Buch wirklich lesen.

Meine Welt ist nicht von Pappe! (Ein-Satz-Review)

Meine Welt ist nicht von Pappe: Ein Paul Scheerbart-LesebuchMeine Welt ist nicht von Pappe: Ein Paul Scheerbart-Lesebuch by Paul Scheerbart
My rating: 4 of 5 stars

Ein-Satz-Review

Paul Scheerbarts drei Haupttexte in diesem Buch („Perpetuum Mobile“, „Glasarchitektur“ und „Luftmilitarismus“) sind der ganze Scheerbart und also die vielleicht unverständlichste Literatur überhaupt, die mit ironisierter Ironie jonglierend im Ton kindlicher Einfalt bedrückende Visionen und vorwärtsweisende Ideen formuliert; und trotzdem lässt sich in Scheerbarts Suche nach dem „Perpeh“, die freilich sinnlos ist, nicht nur eine das Lachen und die Fröhlichkeit feierende, künstlerische Fantasie erkennen, denn die geometrischen Skizzen und selbstgebauten Holzmodelle in seinem Keller, die Patente für Perpehs, die er selbst einreichte und die ihm das letzte Geld aus der Tasche zogen, sind Beweise dafür, wie Ironie und literarisches Programm dieser Literatur nicht mehr gerecht werden können; Scheerbart feiert den Luftmilitarismus, weil er den Militarismus überflüssig macht, und die Glasarchitektur, weil sie die Architektur überflüssig macht: Aber er feiert sie aufrichtig, wie man sie eigentlich nicht feiern können dürfte, und schreibt feiernd so einfach und plump, dass die überragende Stilsicherheit eine, selbst für Robert Walser unerreichbare, klare Unklarheit erreicht.

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Nichts von euch auf Erden (Ein-Satz-Review)

Nichts von euch auf ErdenNichts von euch auf Erden by Reinhard Jirgl
My rating: 4 of 5 stars

Ein-Satz-Review

Erst kommts wie ein Arno Schmidt-Imitat daher, nur ernster und hochtrabend, mit all dem prätentiösen Beigeschmack, der davon kaum loszumachen ist, doch erst in der Umkehrbewegung, im Abstossen der geblümten Sprache durch den genervten Leser stellt sie sich selbst als Teil dieser Geschichte dar und treibt die grossartig ausgestaltete Zukunftswelt zu voller Blüte, denn die degenerierten Zurückgebliebenen auf der Erde, die Arno Schmidts Sprache aufgenommen und friedvolle Trägheit zum Lebensinhalt erklärt haben, müssen so sprechen, wie sie sich auch mit 25 Lebensjahren von ihrer grossen Liebe trennen müssen, wie sie ihre Gesichter schminken müssen, wie sie alle direkten Fragen und Tatbereitschaft verhindern müssen, wie sie von den zurückkehrenden, genetisch einwandfreien Marsbewohnern erobert werden müssen, und alle Menschen müssen sterben, die Bücher müssen leben und dieses Buch muss genau so hochtrabend, arrogant und anstrengend sein, wie es durchtrieben, ergreifend, durchdacht ist.

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The Moon Metal (Ein-Satz-Review)

The Moon MetalThe Moon Metal by Garrett P. Serviss
My rating: 3 of 5 stars

Ein-Satz-Review

Inflation durch Inflation und diese wieder durch Inflation bekämpfen — eine abgefahrene Idee und, man möchte glauben, eine amerikanische Strategie, aber der Mond hat dann auch noch seine Hand im Spiel, um das wertvolle Element Artemisium zu produzieren: Ein kurzer Roman über geldgierige Bösewichte (die Hauptfiguren), die gegen geldgierige Bösewichte (der Gegenspieler, der Science Magician) vorgehen, der mindestens so sinnlos wie spannend komponiert ist.

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Die Zukunft des Mars (Ein-Satz-Review)

Die Zukunft des MarsDie Zukunft des Mars by Georg Klein
My rating: 4 of 5 stars

Ein-Satz-Review

Auf den ersten Blick ist diese Geschichte — quasireligiös im Erklärungsmangel und sprachlich in sperrigem Ton gezimmert — ein Rückfall zu einer Primitivität der postapokalyptischen Erzählung, die das Wilde, zu dem sich die vormalig russische Kolonie und heute völlig verwahrloste Marsbevölkerung hingezogen fühlt, naiv zelebriert, und es fällt erst im Laufe der Lektüre das Zeitgemässe und Versponnene daran auf, das in der Überspitzung der Kommunikation zu finden ist: Lange nach dem Zusammenbruch des Internets auf der Erde ist der Versuch einer Aufrechterhaltung von Ferngesprächen mit dem Don-Phon ebenso schwierig wie die Sprachvielfalt, die in dieser Post-Globalisierung aufkommt, dennoch ist dieses ‚kommunikative Nicht-Handeln‘ durchbrochen vom Dialogischen Terrorismus und von Bruderbanden, die durch das ganze Buch als genealogische Anker verstreut sind und einen religiösen Anspruch vorzubringen scheinen („Dialogische Brüder“ der Terroristen; verblüffend ähnliche Zwillinge der beiden Opa Sprithoffer; Zwillinge auf dem Mars, die nur für einander verständliches Brabbeln von sich geben; sowie die politischen „Brüder“: Der weisse Khan, Der Alte Ogo und Don Dorokin), und es zeigt sich ein Zukunftsentwurf, in dem der Kommunikationsteilnehmer in der Kommunikation völlig aufgegangen und überflüssig geworden ist — wie Freund Mockmock, der aus dem Innern des Mars hervorbrechende Lebensspender, der ein Kollektiv von einzelnen kleinen Kugeln mit Beinchen ist, vaporisiert die Menschheit in ihrem Verschwistern in einem grossen, überindividuellen, erlöserbildartigen, leblosen Ganzen.

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Das Napoleon-Spiel (Ein-Satz-Review)

Das Napoleon-SpielDas Napoleon-Spiel by Christoph Hein
My rating: 3 of 5 stars

Ein-Satz-Review

Ein zweiter Raskolnikow führt in dieser neuen Version als Erzähler zum Sieg: die rationalistische Aristokratie des Spielers, der seine grausamen Taten mit Napoleon verbrämt, gewinnt diesmal und hebelt sowohl Verbrechen als auch Strafe aus.

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Slaughterhouse Five (Ein-Satz-Review)

Slaughterhouse-FiveSlaughterhouse-Five by Kurt Vonnegut
My rating: 5 of 5 stars

Ein-Satz-Review

Der Prototyp jenes amerikanischen Stils, der die letzten fünfzig Jahre prägte: Parataxe, lange erzählte Zeit, skurrile Figuren, deren gesamte Leben mit Vor- und Rücksprüngen erzählt werden – deshalb hat Vonnegut den Anspruch der literarischen Vaterschaft von John Irving (den er unterrichtet hat) oder Jonathan Franzen, nur dass sich dieses Buch weit mutiger erweist, wenn es sich nicht scheut, Science-Fiction und Zweiten Weltkrieg, Augenzwinkern mit Bedrückung zu koppeln, und wenn es, in seiner Kürze, bis zur entzückendsten Prägnanz verdichtet.

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