Mai 2012

  • Man sagt, bei manchen Frauen sei ein teurer Wagen schon die halbe Miete. In diesem Fall wäre ein Wohnungswechsel in Betracht zu ziehen.

    Read more →

  • Er war nicht selbtbewusst, aber er liess sich nicht alles gefallen. Als sein Freund ihn etwas länger als gewöhnlich betrachtete und den Blick in seine Wange versenkte und bezeugte, er habe etwas im Gesicht, fragte er, was dieses etwas denn sei. „Ich glaube,… du hast da eine Made im Gesicht!“ Und in schnellem Eifer antwortete…

    Read more →

  • Eine Erklärung

    Am Dienstag wanderte eine Mutter mit ihrem Kind auf den Uetliberg. Der Junge sprang umher und schien dauernd Fragen zu stellen. So suchte er nach einer weiteren Knacknuss und schliesslich fragte er, als sie vorüberzogen: „Mami, warum… Warum gits Wälder?“ „Was? Warums Wälder git? Gueti Frag…“, sie dachte mit ernsthafter Anstrengung nach und antwortete bedächtig:…

    Read more →

  • Der Satz (XIV)

    Ihm [Hamlet] wird das Fechten sauer, der Schweiss läuft ihm vom Gesichte, und die Königin spricht: „Er ist fett, lasst ihn zu Atem kommen.“ Kann man sich ihn da anders als blond und wohlbehäglich vorstellen? denn braune Leute sind in ihrer Jugend selten in diesem Falle. … Johann Wolfgang Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre

    Read more →

  • Der Zufall Es fällt nicht schwer, die deutliche Überzahl des „Zufalls“ in den Seiten des sogenannten Bildungsromans zu entdecken. Oft genug werden plötzliche Veränderungen als „seltsamer Zufall“ beschrieben, aber auch Charaktereigenschaften haben den Ton des Zufälligen („Wie sie mir zuwider ist! recht meinem innern Wesen zuwider! bis auf die kleinsten Zufälligkeiten.“ S. 331) Über weite…

    Read more →