Stark abgekürzt zusammengefasst

von Cedric Weidmann

Ich gehe, zusammengefasst, durch die Strassen. Ich hebe die Hände in die Luft wie ein Jubelnder und habe die Naht meines Ärmels unter den Achseln eingeklemmt. Meine Fäuste ragen weit über mir, ich lache, die Leute schauen mich an und so weiter, zwei Erinnerungen, eine vergangene Liebe, kurz, ein Fuchs hatte sich zwischen zwei Tanksäulen eingeklemmt und humpelte, als ihn die Angestellte am Morgen befreite, über den Parkplatz davon. Vor dem Hintergrund dieser Angelegenheiten suche ich lange nach meinem Rückweg und eine Frau liegt in der Wiese, die Sonnenbrille auf die Stirn geschoben, vor dem Hintergrund all dessen sind die Lider nur scheinbar unbeweglich wie über Kinder gelegte Decken geschlossen, ein paar summende Fliegen, ein summender alter Mann und dann all das vor dem Hintergrund davon. Im Licht des Vorangegangenen, etwa des Morgens, setze ich mich auf einen Stein und so weiter. Hinter Hecken plätschert Wasser, die Hände sind noch in der Luft, angesichts von ihnen werde ich heiter. An einer spinnenförmigen Wäschestange winken sich kleine rote und orange Kleider zu. Man werde nicht jetzt hineingehen können, so eine Mutter, das Gewitter bahne sich erst an. Das schliesse sich aus dem Vorangegangenen, stark abgekürzt. Die Sonne sieht lustig aus, so ich. Zwei Fensterläden klatschen sich in den Windstössen gegenseitig zu, man könnte wie ein Flipperkastenball zwischen ihnen hindurchschlüpfen, aber es wäre schwierig. Ich erinnere mich gerne an sie, wie sich abschliessend feststellen lässt. Dann schlendere ich, «schlendere», und nehme die Fäuste kurz herunter, schwinge sie dicht an meinem Körper, sie bewegen sich langsam haftreibend durch die Luft. Ich setze mich hin, öffne den Rucksack und so weiter, ich bin, kurz, der glücklichste Mensch aller Zeiten. Das ist allgemein bekannt. Ich habe es herumerzählen gehört. So denke ich, während ich auf dem Stein sitze und ein Güterzug fährt vorbei. Ich nage, stark abgekürzt zusammengefasst, an einem Wassermelonendrittel.