Slaughterhouse Five (Ein-Satz-Review)

von Cedric Weidmann

Slaughterhouse-FiveSlaughterhouse-Five by Kurt Vonnegut
My rating: 5 of 5 stars

Ein-Satz-Review

Der Prototyp jenes amerikanischen Stils, der die letzten fünfzig Jahre prägte: Parataxe, lange erzählte Zeit, skurrile Figuren, deren gesamte Leben mit Vor- und Rücksprüngen erzählt werden – deshalb hat Vonnegut den Anspruch der literarischen Vaterschaft von John Irving (den er unterrichtet hat) oder Jonathan Franzen, nur dass sich dieses Buch weit mutiger erweist, wenn es sich nicht scheut, Science-Fiction und Zweiten Weltkrieg, Augenzwinkern mit Bedrückung zu koppeln, und wenn es, in seiner Kürze, bis zur entzückendsten Prägnanz verdichtet.

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